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Stadträtin Wehsely besucht Kantine von Jugend am Werk in AWZ

Mittwoch, 22. Oktober 2014

AWZ Soziales Wien und Jugend am Werk kooperieren am neuen Schulstandort in Erdberg


Die Aus- und Weiterbildungszentrum Soziales Wien GmbH (AWZ) mit der Wiener Schule für Sozialberufe (WiSOZ) ist im Sommer an ihren neuen Standort in der Schlachthausgasse 37 im 3. Bezirk übersiedelt. Seit Oktober befindet sich nun auch die Gastronomiegruppe "GenussWERK" von Jugend am Werk im Gebäude.

Auf diese Weise wird 15 Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung ab dem 16. Lebensjahr eine gezielte Begleitung, Unterstützung und Förderung ermöglicht. "Ein schönes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit im Wiener Sozialwesen aussieht", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei einem Besuch im neuen Bildungsinstitut. "Die Schülerinnen und Schüler genießen das gastronomische Angebot am neuen Standort, gleichzeitig wird Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderung eine Chance geboten, ihre Talente und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen."

Die AWZ ist für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Menschen in Sozialbetreuungs- und Gesundheitsberufen verantwortlich. Seit September 2014 befindet sich die Bildungseinrichtung in einem modernen, lichtdurchfluteten Gebäude nahe der U3-Station Schlachthausgasse. Die Kantine "GenussWERK" wird dabei als inklusives Tätigkeitsangebot in Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern der WiSOZ betrieben. Gäste der Kantine sind in erster Linie die Schülerinnen und Schüler sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWZ.

Doppelter Nutzen

Für Schülerinnen und Schüler der Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin bzw. zum Fachsozialbetreuer für Behindertenarbeit oder Behindertenbegleitung ist es umgekehrt möglich, ein Praktikum im Rahmen ihrer Ausbildung in der Gastronomiegruppe GenussWERK zu absolvieren. Vera Em, Geschäftsführerin der AWZ Soziales Wien GmbH, zeigt sich über den doppelten Nutzen erfreut: "In unserer Schule legen wir großen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung. Die Zusammenarbeit und tägliche Begegnung zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Kundinnen und Kunden von Jugend am Werk ist auch ein gelebtes Beispiel für gemeinsames und individuelles Lernen im Arbeits- und Schulalltag im Sinne der inklusiven Pädagogik."

Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung erhalten durch dieses Angebot die Möglichkeit, praxisnah zu arbeiten und ihre Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich Gastronomie und Hauswirtschaft auch im Hinblick auf eine mögliche Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu trainieren und zu erweitern. Die einzelnen Produktionsschritte bieten unterschiedliche Lernprozesse und ermöglichen zahlreiche Erfolgserlebnisse in einer betriebsähnlichen Tagesstruktur.

Gemeinderätin Gabriele Mörk, Vorsitzende von Jugend am Werk: "So wie für jeden Menschen ist es auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung von Bedeutung, selbstständig eine Arbeit zu leisten, die gebraucht wird und für die sie Anerkennung erhalten. Mit der Gastronomiegruppe im Aus- und Weiterbildungszentrum schaffen wir zudem einen Ort der Begegnung im öffentlichen Raum und setzen einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion."

AWZ-0882_Eroeffnung
Stadträtin Wehsely besucht die Kantine von Jugend am Werk am neuen AWZ-Standort.

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